20 Februar 2012 - 20:30

Die Präsidentschaftswahl im Jemen wird von Gewalt überschattet

Tödliche Gewalt hat heute die Präsidentenwahl im Jemen überschattet. Bei Schusswechseln starben im Süden und Südosten des Landes nach Angaben von Sicherheitsbeamten und Augenzeugen mindestens vier Menschen. Bei einem Schusswechsel zwischen Separatisten und Sicherheitskräften in der Stadt Aden wurde laut Einwohnern ein zehn Jahre altes Kind von einer Kugel getroffen und tödlich verletzt.Ebenfalls in Aden, der größten Stadt im Süden des Landes, wurde ein Polizist bei einem Schusswechsel getötet, wie aus Sicherheitskreisen verlautete. Bewaffnete Separatisten attackierten demnach mehrere Wahlbüros und setzten Wahlurnen in Brand. Im Stadtteil "Dar Saad" wurde ein Passant bei einer Schießerei verletzt.Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, blockierten Aktivisten mit Steinen und brennenden Reifen Straßen, um den Verlauf der Wahl zu behindern. In mehreren Stadtteilen waren laut Anrainern Schüsse zu hören.